| Noch vor Abbaubeginn wird ein umfassender Rekultivierungsplan festgelegt, der die Ziele der Wiederherrichtung beschreibt und nach dem die späteren Maßnahmen zu erfolgen haben. | ![]() |
| Bei Abbaubeginn werden schon Aufforstungen auf Ersatzflächen
vorgenommen, Erdwälle als Sichtschutz aufgeschüttet und bepflanzt, sowie weitere Ausgleichsmaßnahmen wie Hecken pflanzungen oder Biotopanlagen vorgenommen. |
| Während des Abbaus „wandert“ der Rekultivierungsabschnitt
dem Abbau fortschritt laufend hinterher, so dass immer nur eine möglichst kleine Fläche offen steht. Durch frühzeitigen Mutterbodenabtrag im Vorfeld des Abbau- fortschrittes entstehen wertvolle Rohbodenstandorte, in den Fahrspuren der Radlader bilden sich kleine Tümpel. Diese „Biotope auf Zeit“ werden von der Abbaukante vorhergeschoben. Ein Teil der Steilwände bleibt als Nistplatz für Uferschwalben bestehen. Dies geschieht kontinuierlich, so dass bei Ab- schluss der Abbaumaßnahmen nur noch eine kleine Fläche rekultiviert werden muss, um die Ziele des Planes zu erreichen. |
| Bei Beendigung des Abbaus wird das Gelände wieder vollständig
rekultiviert und wiederaufgeforstet. Entstanden ist nun ein Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen mit Magerstandorten, Feuchtflächen und naturnahen Auf- forstungsflächen mit Wald- und Feldgehölzen. |
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