Noch vor Abbaubeginn wird ein umfassender Rekultivierungsplan festgelegt, der die Ziele der Wiederherrichtung beschreibt und nach dem die späteren Maßnahmen zu erfolgen haben. Ausschnitt aus dem Rekultivierungsplan
Bei Abbaubeginn werden schon Aufforstungen auf Ersatzflächen vorgenommen, Erdwälle als Sichtschutz aufgeschüttet und bepflanzt,
sowie weitere Ausgleichsmaßnahmen wie Hecken pflanzungen oder Biotopanlagen vorgenommen.
Während des Abbaus „wandert“ der Rekultivierungsabschnitt dem Abbau
fortschritt laufend hinterher, so dass immer nur eine möglichst kleine Fläche
offen steht. Durch frühzeitigen Mutterbodenabtrag im Vorfeld des Abbau-
fortschrittes entstehen wertvolle Rohbodenstandorte, in den Fahrspuren der
Radlader bilden sich kleine Tümpel. Diese „Biotope auf Zeit“ werden von der
Abbaukante vorhergeschoben. Ein Teil der Steilwände bleibt als Nistplatz für
Uferschwalben bestehen. Dies geschieht kontinuierlich, so dass bei Ab-
schluss der Abbaumaßnahmen nur noch eine kleine Fläche rekultiviert
werden muss, um die Ziele des Planes zu erreichen.
Bei Beendigung des Abbaus wird das Gelände wieder vollständig rekultiviert
und wiederaufgeforstet. Entstanden ist nun ein Lebensraum für bedrohte
Tiere und Pflanzen mit Magerstandorten, Feuchtflächen und naturnahen Auf-
forstungsflächen mit Wald- und Feldgehölzen.
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Hintergrund Rekultivierung

Rekultivierung

Ablauf
Blumenwiese
1. Rekultivierungsplan
2. Bei Abbaubeginn
3. Während des Abbaus
4. Nach dem Abbau
Rekultivierung:
die Wiederverfüllung
folgt dem Abbau.
Unmittelbar nach dem Humusauftrag erfolgt die Begrünung Der Abbaufortschritt ist weiter gewandert. Bei den vorange-
gangenen Abschnitten erfolgt die Aufforstung.
Die Aufforstung in Nah-
aufnahme. Die Natur
hat Ihr Terrain zurück.
© KreativOli 2003